Der Schüleraustausch mit Senlis

Die 30 deutschen Schüler begaben sich vom 9.4.-22.4.2018 mit ihren Lehrern Frau Hermeier und Herr Brinkemper auf ein großes Abenteuer nach Senlis.

Nach einem spannenden ersten Tag in den Gastfamilien wurden die deutschen Schüler am Dienstag auf dem Schulhof der französischen Schule wie Stars von den jüngeren Schülerinnen und Schülern des „Collège Fontaine de Prés“ empfangen. Am Nachmittag gab es eine Rallye durch die schöne, alte Stadt Senlis. Man sollte zum Beispiel eine Inschrift an der alten Kapelle von Senlis finden und entziffern.

Am nächsten Tag fand der erste große Ausflug der deutschen und der französischen Schüler in den „Parc Astérix“ statt. Hier wurde viel Achterbahn gefahren und es wurden alle möglichen, an Asterix und Obelix erinnernden, Souvenirs gekauft.

Der Donnerstag begann erneut mit einem Vormittag am Collège. Nach zwei anstrengenden Schulstunden war es Zeit für einen Ausflug durch die Geschichte Frankreichs, im Schloss Chantilly. Die deutschen und französischen Schüler lernten viel über die Vergangenheit der königlichen Familien und über deren Geschichte.

 

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Freitag. Für die Deutschen das Highlight des gesamten Austauschs!!! Eine Besichtigung in der Hauptstadt Paris!!! Obwohl der Ausflug nur für die Deutschen war, war es trotzdem ein spannender Tag mit einer Bootstour auf der Seine und langen, anstrengenden Fußmärschen, z.B. zum Eiffelturm, zum Louvre oder zur Notre Dame. Dies war die perfekte Möglichkeit, um seine Kamera mit Fotos vollzustopfen. Am Eiffelturm haben es alle, dank eines Tipps von Frau Hermeier, geschafft, für wenig Geld kleine Eiffeltürme zu ergattern. Der Tag endete mit fast zwei Stunden freier Zeit zum Shoppen auf der wohl teuersten Straße Frankreichs, der „Avenue des Champs-Elysées“. Hier fand man Läden wie Louis Vuitton, Gucci oder Rolex.

 

Der Samstag war ein Tag zur freien Gestaltung in den Gastfamilien. Manche waren erneut in Paris, andere haben einfach nur Freunde der Gastfamilien besucht.

Am Montag der nächsten Woche kamen die Franzosen in Deutschland an. Nach einem herzlichen Empfang verbrachten alle einen tollen Nachmittag.

Dienstag. Drei Stunden Schule. Ungewohnt für die Rückkehrer aus Deutschland. Aber noch ungewohnter war es für die Franzosen. Eine interessante Gelegenheit, um die Unterschiede zwischen dem deutschen und dem französischen Schulsystem zu erleben. Alle wurden anschließend vom stellvertretenden Bürgermeister im Rathaus empfangen. Nach Ende der „Konferenz“ erhielten alle ein kleines Geschenk, bestehend aus einem kleinen Fotobuch von Langenfeld, einem Schlüsselband und einer Tüte Haribo.

Mittwoch. Unter den Schülern bekannt als „Tag der großen Hitze“.  Für die deutschen Schüler war dies ein normaler Schultag, da die Franzosen einen ganztägigen Ausflug nach Köln machten. Sie besichtigten den Dom, das Schokoladenmuseum und hatten anschließend Zeit in der Stadt zu shoppen. Abends um 17:00 Uhr kamen die Franzosen wieder und die meisten berichteten sehr positiv über den Ausflug nach Köln. Der restliche Tag wurde in den Gastfamilien verbracht.

Donnerstag. An diesem Tag war es nicht so heiß wie am vorherigen Tag. Die deutschen Schüler hatten normal Unterricht, während die Franzosen nach ebenfalls 3 Stunden Unterricht an einer Rallye durch Langenfeld teilnahmen, welche sie an verschiedenste Ecken der Stadt führte.

Der Freitag war nicht so heiß wie Mittwoch. Nein, es war VIEL HEIßER!!!! Bei 30°C begaben sich die Schüler und Schülerinnen zum Kletterpark Querfeldein am Unterbacher See in Düsseldorf. Während die eine Hälfte der Abenteurer sich auf die Seile begab, begann die andere Hälfte damit, Flöße zu bauen und auf diesen ein bisschen im Wasser herumzuschippern. Hier nutzte Herr Brinkemper die Gelegenheit, um ein Gruppenfoto zu schießen. Abends um 7 Uhr wurde mit Hilfe der Eltern in der Mensa eine Party organisiert. Zum Schluss hin wurde die Stimmung immer besser und es wurde viel getanzt. Auch die Lehrer haben sich sehr gut „amüsiert“. Am Buffet gab es sogar extra einen speziell-angefertigten Kuchen in den französischen Nationalfarben.

Der Samstag wurde in Deutschland genauso wie in Frankreich gestaltet. Die Franzosen hatten einen Tag, um mit ihrer Gastfamilie etwas zu unternehmen.

Sonntag. Tag des Abschieds. Um 8:30 Uhr trafen die ersten Familien an der Feuerwache beim Bus ein. Als um 9:00 Uhr endlich alle vollzählig waren, war es Zeit, Abschied zu nehmen. Es wurde sich ein letztes Mal gedrückt und umarmt und dann schlossen sich die Bustüren. Unter Tränen wurde dem Bus noch lange hinterhergewunken, als dieser um die Ecke der Kreuzung verschwand.

À tous ceux qui n’ont pas pu/voulu participer à l’échange, vous avez manqué quelque chose de super bien!

8d, Lars Weiden und Tim Wendl