Eröffnung der Kunstausstellung „Kunst zitiert…“

Am 20.3.2018 fand die Vernissage in der Stadtbibliothek statt, zu der Ann-Kathrin Wagener (Q1) die Eröffnungsrede hielt. Im Anschluss findet ihr Fotos und den Schluss ihres großartigen Slam-Poems, das sich mit der Funktion des Zitats in der schreibenden und bildenden Kunst auseinandersetzt.

Die Ausstellung ist noch bis zum 13. April zu sehen.

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Ich zitiere

von Ann-Kathrin Wagener

[…]
Du kannst das Bild kopieren, doch es wird an Wert verlieren.
Verlieren seinen Glanz,
doch wenn du es zitierst, in dem Bild deine Fantasie verlierst
und das Bild neu entdeckst, den Sinn – deine Intention
versteckst, dann ist das Bild neu, kaum wiederzuerkennen.
Wenn du nicht mehr nur mit Farbe herumkleckst,
sondern dem Bild Ausdruck und Stärke verleihst, dann hast du
es nicht einfach nur kopiert sondern wirklich zitiert.
Es ist neu und anders, nicht zu vergleichen mit dem andern,
denn es ist dein.
So wie jede Arbeit hier, sie erscheint in einem neuen Sein,
hat einen eigenen „Touch“,
spiegelt die Ideen der neuen Künstler und ist einzigartig.
Also denkt darüber nach, wenn ihr jetzt die neu geschaffenen Kunstwerke betrachtet, dass sie einzigartig sind, es steckt viel Fantasie und Energie darin, lasst euch inspirieren und lasst euch nicht daran hindern, sie zu zitieren.

 

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