Erfolgreicher Tag der offenen Tür

Der diesjährige Tag der offenen Tür am 9. Dezember war wie immer ein voller Erfolg. Der verschneite Samstagmorgen begann mit einer offiziellen Begrüßung gegen 9:30 Uhr in der Aula. 

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Da der Andrang in diesem Jahr so groß war, musste die Begrüßungsveranstaltung zweimal hintereinander stattfinden. Zunächst spielte die Musikklasse (6a) zwei ihrer Stücke vor. Danach folgte eine kurze Rede vom Schulleiter Herrn Dr. Wippermann-Janda. Dann ging es auch schon mit dem Mitmach-Unterricht der Viertklässler los. Diese wurden in diesem Jahr von den EF-Schülern zu ihren jeweiligen Unterrichtsräumen gebracht.  

Außerdem standen die sogenannten Scouts den Eltern und Grundschülern den ganzen Tag zur Seite und zeigten ihnen den richtigen Weg zu bestimmten Räumen. Zudem konnten die Eltern an einer Führung durch die Schule teilnehmen, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen und um sich ein bisschen besser zurechtzufinden.

Wie wichtig der alljährige Tag der offenen Tür für das Konrad-Adenauer-Gymnasium ist, brachte Herr Welz treffend auf den Punkt.„Der Tag der offenen Tür ist sehr wichtig für uns, aber auch für die Eltern, da wir sie so über die zahlreichen Möglichkeiten unserer Schule informieren können. Die Vielfalt der Bereiche an unserer Schule überrascht so manchen.“

Im B-Gebäude wurde für eine ausreichende Verpflegung gesorgt. Die Schüler der Q2 und der Schülervertretung verkauften Waffeln. Der Spanisch- und Französischkurs der Klasse 9 verkauften selbstgemachte kulinarische Gerichte, die ebenfalls bei den Besuchern sehr gut ankamen.

 

Ebenfalls im B-Gebäude präsentierte sich die Experimentier-AG von Herrn Braunhardt. Im Biologieraum stellten sie einige ihrer spannenden Experimente zur Schau, die Interessierte auch einmal ausprobieren durften.

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Im künstlerischen Bereich präsentierte Frau Thomas das Fach Kunst. Der Kunstraum wurde zu einer Bastelwerkstatt umfunktioniert. Hier konnten die Kinder Deko oder Weihnachtsgeschenke für ihre Eltern basteln.

Ganz neu in diesem Jahr war, dass die Leistungskurse jeweils ein Projekt vorbereiteten. Der Mathematik-LK von Frau von Gehlen beispielsweise verkaufte Kaffee und Softdrinks vor der Aula.

Der Englisch-LK von Frau Stiebel führte in Gruppen verschiedene Dialoge auf, natürlich auf Englisch. 

„Forgive me“ (siehe Foto): Auch Frau Stiebel ließ es sich nicht nehmen, ihre schauspielerischen Künste zu präsentieren.

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Der Biologie LK von Frau Bräuer baute auch zahlreiche Experimente und Modelle für die Besucher auf. Beispielsweise konnte man die Skelette von verschiedenen Lebewesen miteinander vergleichen, mikroskopieren oder die Modelle von menschlichen Organen hautnah betrachten. Die Schüler standen den Kindern dabei stets bei Fragen zur Seite.

Wie jedes Jahr war vor allem das Fach Chemie sehr beliebt bei den Kindern. Der Chemie-LK hatte verschiedenen Experimente vorbereitet, um diese den Besuchern zu zeigen. Man konnte sogar selber Versuche ausprobieren. Beispielsweise konnte man selber Kerzenwachs herstellen und diese selbstgemachten Kerzen mitnehmen. Ebenfalls wurde gezeigt, wie eine Zitronenuhr funktioniert und welche Stoffe die Farbe einer Flamme verändern können. Mehrere Schüler des Chemie-LKs wurden nach ihrer Meinung zum Tag der offenen Tür befragt und alle kamen zu dem Ergebnis, dass man ein Fach so besser präsentieren kann, als wenn man nur Mitmach-Unterricht zeigt.

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Weiter ging es zu dem Erdkunde-LK. Dieser veranstaltete ein Quiz, bei dem man verschiedene Orte oder Flüsse auf einer Landkarte suchen musste. Hier wurde auch der Lehrer nach seiner Meinung gefragt.  Herr Radermacher, der Lehrer des Erdkunde-LKs, meinte, die Idee mit den Projekten in den Kursen sei eine gute Sache, da man so viel mehr von dem Fach sehen könne. Jedoch sollte der Mitmach-Unterricht weiterhin Bestandteil des Tags der offenen Tür sein, da die Kinder sonst einen falschen Eindruck bekämen: „Der Tag der offenen Tür ist ein Ausnahmetag der Schule und dies muss man den Schülern, aber auch den Eltern klarmachen.“

Herr Rettner, Chemielehrer des Konrad-Adenauer-Gymnasiums, findet, dass Projekte viel informativer für die Schüler und Eltern seien. Viertklässler könnten sowieso nichts bei einem Leistungskursunterricht verstehen, somit seien Projekte besser. Ebenfalls könne man so alle Geräte und Modelle zeigen und vorstellen, die die Schule besitzt. Dies sei vor allem für die Kinder sehr interessant.

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Eine weitere Besonderheit in diesem Jahr war die Kleinkindbetreuung in der Bibliothek. Die Schüler des Pädagogik-LKs betreuten von 9:30 bis 12:30 Uhr die jüngeren Geschwister der Viertklässler, während diese mit ihren Eltern die Schule in Ruhe besichtigen konnten. Die Kinder bastelten zusammen mit den Leistungskursschülern weihnachtliche Fensterdekorationen und spielten Gesellschaftsspiele. „Die Kinder wollten am Ende gar nicht mehr nach Hause.“

Gegen 12 Uhr hatte der Schulchor einen Auftritt, der den Vormittag gelungen abrundete.

„Trotz der etwas holprigen Anreise auf Grund des Schnees, hatten wir einen schönen Tag hier am Konrad-Adenauer-Gymnasium“, lachte eine Mutter beim Rausgehen, als sich die Veranstaltung gegen 13 Uhr langsam auflöste.

Annika Schmid/Stefan Sitek (Q2)