Begabtenförderung - Der Bereich Sport

Das Konrad-Adenauer-Gymnasium fördert Schüler unter anderem auch durch ein umfangreiches und vielfältiges Angebot an AGs, die die Schüler in ihrer Freizeit besuchen können.
Die AGs im sportlichen Bereich werden ehrenamtlich von Schülern und/oder Lehrern für Schüler des KAG angeboten. Das Angebot wechselt jährlich, über die aktuellen Sport-Angebote können Sie sich auf der AG-Seite informieren.
Für die fachkundige Betreuung der AGs sind in den meisten Fällen die Sporthelfer des KAG verantwortlich. 

Nähere Informationen zu sportlichen Projekten finden Sie hier.
 

Die Vorteile der sportlichen Förderung am KAG möchten wir Ihnen mit folgendem Interview näherbringen.
Das Interview mit Malte Billen können Sie sich sowohl in geschriebener Form oder auch als Video ansehen.


Ob durch einen Freund oder auch einen Lehrer, sicherlich haben viele schon mal von den AGs gehört, welche vom KAG angeboten werden, möglicherweise auch selber schon einmal mitgewirkt. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, sich bei diesen Treffen und Projekten selber zu beteiligen, von denen es insgesamt 27 gibt, von der Schach AG bis hin zur Judo oder Theater AG. Deshalb ist die Auswahl also sehr groß und die Entscheidung, wo man mitmachen soll, nicht immer sehr einfach.
Es ist zwar nicht jedermanns Sache, doch es gibt trotzdem viele Schüler, die sich neben der Schule gerne die Zeit nehmen, um sich für neue Hobbys zu begeistern, und wahre Talente werden durch ihr Training und natürlich auch viel Übung besonders gefördert.

Zu diesen Personen gehört auch Malte Billen, der in die Klasse 8d geht und früher einmal Mitglied der Basketball AG war und dank dieser nun so gut geworden ist, dass er jetzt im Verein spielt, nachdem er mit 14 Jahren leider zu alt für die AG geworden ist.
In einem Interview erklärt er sich bereit über seine Erfahrungen, die er in dem Team gesammelt hat, zu erzählen und wie diese ihm geholfen haben, immer besser und besser zu werden, weshalb er auch jetzt die Chance hat, Basketball professionell weiterzuspielen.

Dabei ist Malte gar nicht von selbst auf die Idee gekommen, diese Sportart zu betreiben, sondern er ist durch einen Freund zu dieser AG gekommen, der ihn dort einmal mit hin genommen hat.
„Ich wusste eigentlich nicht, ob ich da Lust zu habe“, erzählt er grinsend, wahrscheinlich froh darüber, damals doch mitgegangen zu sein, denn es hat ihm dort auf Anhieb gut gefallen. Neben Basketball macht er auch noch Leichtathletik, auch wenn Malte nicht nur im sportlichen Gebiet gut ist, auch für Schach hat er sich früher sehr interessiert und noch dazu spielt er ein Musikinstrument, und zwar die Klarinette. Doch obwohl er erst seit kurzem Basketball spielt, ist er davon überzeugt, darin besser zu sein, was zuletzt auch an der härteren Konkurrenz in Leichtathletik liegt.
Und obwohl er durch diese beiden Sportarten öfters auch sehr abgelenkt ist und momentan an vier Tagen in der Woche Training hat, reagiert er auf die Frage, ob er sehr gestresst ist im Moment, eher locker und versichert, dass er auch trotz langer Schultage und öfters anstrengender Hausaufgaben alles gut unter Kontrolle kriegt und Sport und Schule gut zusammen kombinieren kann.

„Ich mache sehr gerne Sport, ich spiele auch sehr gerne Basketball, aber Schule geht dann doch immer vor“, sagt er ernst. Über diese Antwort haben sich sicherlich besonders Maltes Lehrer gefreut. Auch der eigene Sportsgeist und der Wille weiterzumachen sind geblieben. „Ich mach das alles schon von mir aus allein, weil es mir halt viel Spaß macht."
Schließlich gibt es für Malte viele Gründe, weiter Basketball zu spielen und das nicht nur der Fitness zuliebe.
„Es macht mir auf jeden Fall Spaß, mit meiner Mannschaft zusammen zu trainieren, und auch früher während der AG Zeit hatte ich nette Trainer und Lehrer, die uns betreut haben und zu allen unseren Spielen gekommen sind“, erzählt er, während er sich an seine damalige Zeit nur zu gut erinnert. Kein Wunder also, dass Malte in seiner AG Zeit auch viele neue Freunde gefunden hat, und auch wenn es am Anfang für ihn nur eine Art Hobby war, geht er jetzt mit immer mehr Ehrgeiz an die Sache ran und gibt sich besonders viel Mühe. Trotzdem wendet er ein, dass er nicht allzu verbissen in jedes Spiel geht und es ihm immer noch darum geht, eine gute Zeit zu haben.
Jetzt spielt er zumindest lange genug Basketball , dass sich auch die übliche Nervosität und Aufregung vor seinen Spielen gelegt hat und er versucht nur noch bei jedem Turnier sein Bestes zu geben, auch ohne irgendwelche Glücksbringer oder ein spezielles Ritual, was er davor durchführt.

Auch Zuhause hört für Malte das Training nicht auf, sogar dort hat er seinen eigenen Bereich zum Spielen, wo er auch gerne mit seinem großen Bruder übt.
Obwohl er jetzt im Verein spielt, denkt er oft an die Zeit in der AG zurück, vor allem, weil das Training damals sehr viel einfacher war, da er dort noch die Grundlagen gelernt hat. Jetzt geht es für ihn ans richtige Spiel und natürlich ist auch das Training für ihn härter und anspruchsvoller geworden, doch das stört ihn nicht wesentlich.
Aber auch so ein Sport Ass wie er gibt gerne seine Schwächen zu und so fällt ihm auch sofort eine Antwort auf die Frage, in welchen Sportarten er denn nicht so gut ist, ein.
„Tanzen! Das kann ich mal so gar nicht. Turnen und schwimmen auch nicht.“ Bei dem Stichwort Ballett musste er sogar lachen. „Das erst recht nicht!“ Doch auf die Frage, ob ihm schon mal was Peinliches bei einem Spiel passiert ist, muss er kurz überlegen, um eine Antwort zu finden, welche aber dann ziemlich überraschend war.
„Ich habe einmal bei einem entscheidenden Spiel einen ungewollten Spagat gemacht. Danach konnte ich nicht mehr weiterspielen.“ Na, vielleicht wird das ja doch was mit der Tanzkarriere und Malte tauscht das verschwitze Trikot gegen ein rosa Tütü ein.
Bis jetzt hat er sich in dem Interview eher ziemlich bescheiden gegeben, auch wenn ihm das Lob anderer Leute natürlich sehr schmeichelt und er sich sogar geehrt fühlt, dass er zu den besonders talentierten Mitgliedern der AG gezählt hat. Trotzdem weiß er genau, wo er bei einem Spiel zu stehen hat. Seine Stärken liegen beim Angreifen, Passen und Körbe werfen, in der Verteidigung hingegen schätzt er sich nicht so gut ein.
Momentan steht für ihn Basketball an erster Stelle und er ist überzeugt, solange weiterzuspielen, bis er aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr weitermachen kann. Also hoffen wir das Beste und drücken ihm weiterhin die Daumen, damit er so viel Erfolg wie möglich auf seinem weiteren Weg nach oben hat. Sein größtes Ziel?
Die Amerikanische Liga natürlich!
Und wenn Malte so weitertrainiert wie jetzt und an sich arbeitet, um sich immer mehr zu verbessern, ist das vielleicht gar nicht mal so unwahrscheinlich.
Wenn wir ihn dann in ein paar Jahren mal im Fernsehen bei den Meisterschaften sehen, können manche dann ja sagen: „Na sieh mal einer an, der war früher mal auf meiner Schule.“