K-A-G startet Weltraummission

Am Freitag, den 24. Januar 2020 veranstalten die Informatikkurse des Konrad-Adenauer-Gymnasiums unter der Leitung ihres Lehrers Herrn Schröer in Langenfeld ein besonderes Schulprojekt. Auf dem Schulhof wird ein Wetterballon mit Helium gefüllt. Daran wird eine Messsonde befestigt, die mit einem GPS-Sender, mit diversen Sensoren sowie einer Kamera ausgestattet ist.

Von Harald Linden - Eigenes Werk (Ballonmission 2005 des O28 Lennestadt), GPL, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=493757

Bild von Harald Linden - Eigenes Werk (Ballonmission 2005 des O28 Lennestadt), GPL, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=493757

Dieser Ballon startet dann um 11:30 Uhr vor den Augen der Schüler und Lehrer des Gymnasiums direkt auf dem Schulhof seinen Flug. Durch das Helium im Wetterballon erreicht er  eine maximale Flughöhe von etwa 36.000 Metern. Damit durchfliegt die Messsonde die Troposphäre und gelangt mit der dreifachen Höhe eines Flugzeugs in Reiseflughöhe bis weit in die Stratosphäre. Bei einer Flughöhe von etwa 36.000 Metern platzt der Ballon und fällt an einem Fallschirm zurück auf den Erdboden. Die aktuelle Position des Ballons wird dabei permanent über den GPS-Sender übermittelt.

Um die Sonde mithilfe der GPS-Position schnell nach der Landung bergen zu können, macht sich ein Bergungsteam von Schülern, Eltern und Herrn Schröer unmittelbar nach dem Start der Sonde auf den Weg und fährt hinter dem Ballon her. Ein voraussichtlicher Landebereich kann im Vorfeld mit Hilfe des Wetterberichts ermittelt werden, sodass das Bergungsteam schon früh in die Nähe der voraussichtlichen Landeposition fahren kann.

Die beiden Informatikkurse der Klasse 9 bereiten die Sonde für den Start vor, überwachen die GPS-Position des Ballons während des Fluges und bereiten anschließend die Messdaten so auf, dass sie leicht ausgewertet werden können. Zusätzlich wird die Flugkurve der Sonde dreidimensional im Programm Google Earth simuliert.