Schätze entdecken!

Bereits zum fünften Mal entsteht in Kooperation zwischen dem Konrad-Adenauer-Gymnasium und der Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche Langenfeld/ Monheim die jährliche Ausstellung von Kunstwerken der Schüler*innen des Konrad-Adenauer-Gymnasiums. Trotz extremer Hitze und v.a. hitzefrei in der Schule arbeitete die Klasse 6b bereitwillig und mit viel Motivation an der Vorbereitung der Ausstellung: die Bilder wurden zügig eingerahmt, die Bilderrahmen aufgehängt und sogar noch eine Rede vorbereitet. Herr Müller, Leiter der Beratungsstelle, hielt die Kinder zusätzlich mit viel Eis bei Laune.

Besucher

 

 

Um 14 Uhr ging es dann los: einige Eltern und Mitarbeiter der BEKJ waren gekommen und betrachteten nach der launigen Rede der Schüler*innen die Ausstellung. Dabei waren sie von den Exponaten ziemlich angetan und stellten auch einige Fragen an die Künstler. Anschließend wurde auch die 6b dann endlich in die Hitze entlassen.

Zu entdecken sind dieses Mal große und kleine Schätze. So erkennt man auf den ersten Blick künstlerisch gestaltete Schatzkarten, die uns auch im übertragenen Sinne darauf hinweisen, dass es in unserer Welt viel zu entdecken gibt, was unter einer wie auch immer gearteten Oberfläche verborgen ist. In diesen Bildern zeigen die Schüler aber auch ganz individuelle Darstellungen von Landschaften, die verfremdend bis abstrakt anmuten können und so das Auffinden des Schatzes zusätzlich erschweren.

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Schatzkarte

Schatzkarte von Lena Rütten, 6b

Plakat

Plakat zur Ausstellung

„Besonders viel Freude hatte die Klasse an den künstlichen bzw. künstlerischen Alterungsprozessen, wie das Gestalten mit Feuer oder Malen mit Kaffee, denen die Karten ausgesetzt wurden.“, erzählt die Kunstlehrerin Alexandra Thomas-Ursin und Herr Müller ergänzt: „Zum einen ist es natürlich einfach schöner, wenn in unseren Räumlichkeiten fantasievolle Bilder hängen, die uns in andere Welten entführen wollen. Zum anderen gewinnen wir dadurch aber auch viel für die Beratung, wenn unsere Besucher auf dem Weg in die Beratungsräume an den Kunstwerken entlanggehen. Im besten Fall kommt uns nämlich beim Betrachten der Bilder etwas entgegen, was im Zwischenspiel mit uns selbst als höchste Form der Einbildungskraft bezeichnet werden kann: Befreiung, Zuwachs, Fantasie. Nebenbei lernen die Schüler*innen so auch die Beratungsstelle kennen.“

Klasse 6b

Die Ausstellung ist zu den gewohnten Öffnungszeiten der Beratungsstelle vermutlich bis zur nächsten Eröffnung im Juni 2020 zu sehen.

(Alexandra Thomas-Ursin)