Von der Idee zum fertigen Produkt

Der Weg eines Kunststoffbechers beginnt nicht im Regal zu Hause und auch nicht in der Produktionshalle. Er beginnt in einem Unternehmen, das aus vielen Teams besteht, die alle voneinander abhängen und als Ganzes zusammenarbeiten müssen. Design, Finanzen, Kommunikation/Koordination, Forschung und Technik. Keiner kann ohne den anderen arbeiten und jeder trägt etwas dazu bei, dass aus einer Idee ein Produkt wird und dabei auch noch Gewinn entsteht.

 

       ​​​Gruppenfoto

 

 

Der Chemie-LK der Q2 durfte am Montag im Covestro Schülerlabor einen Einblick in eben diesen Prozess gewinnen. Wir haben uns in die fünf Teams aufgeteilt und daraufhin gearbeitet, am Ende mit den sogenannten "Cup o´cools" nach Hause zu gehen.

 

Alle Teams wurden am Anfang besetzt. Die Gruppengröße reichte von einer Person bis zu fünf.

Das Kommunikations-Team bzw. sein einziges Mitglied übernahm dabei die Rolle des Chefs. Er hat den Gruppen die Aufgaben zugeteilt, Ergebnisse übermittelt und für eine reibungslose Zusammenarbeit gesorgt. Das war eine verantwortungsvollere Aufgabe, als alle bei der Teamauswahl dachten.

                Die Becher

                Das Design-Team

 

 

Das Design-Team hat die Farbe der Becher in einer Umfrage festgelegt, einen spannenden Werbespot kreiert und für die Zufriedenheit mit dem ersten Produkt später gesorgt.

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Das Finanz-Team erstellte die Kostenplanung für unser Produkt und arbeitete am Ende eine Kostenoptimierung aus. Natürlich wurde zuerst an Entlassung oder Lohnkürzungen gedacht, doch auch durch Investitionen wie eine leistungsfähigere Maschine kann man den Gewinn erhöhen.

                     Die Kostenplanung​​​​​​

Die Forscher

Die vier Forscher haben das Granulat daraufhin getestet, ob es vor der Verarbeitung getrocknet werden muss, und nach dem Trocknen überprüft, ob es bereit für die Produktion ist. Außerdem wurden die Becher einer Qualitätskontrolle unterzogen, um für den "Verkauf" freigegeben zu werden. Schutzbrillen wurden vorschriftsmäßig immer getragen!

Die Forscher

die Techniker​​​​​​

 

Die Techniker berechneten die benötigten Materialien, bedienten die Maschinen und überwachten die Produktion. Die 250.000 Euro teure Maschine ist nahezu vollautomatisch und erweckte in allen totale Faszination.

Die Techniker

          Das Endprodukt​​​​​​

 

 

Die Becher sehen nicht nur schön bunt und cool geformt aus, sondern sie sind auch noch praktisch: Die Kuhlen im Boden der Becher können mit Wasser befüllt und dieses dann gefroren werden. Die Mini-Eiswürfel, die nach dem Eingießen des Getränks einer nach dem anderen nach oben steigen, sorgen vor allem im Sommer für eine angenehme Kühlung des Getränks.

Wir alle kamen nach 96 hergestellten Bechern zu dem Schluss, dass dieser Tag ein voller Erfolg war und uns allen nicht nur 5 Becher, Spaß und einen schulfreien Tag beschert hat, sondern auch einen super spannenden Einblick in den Ablauf in einem Unternehmen und auch in die Berufsfelder in der chemischen Industrie.

Felix Pütz (LK Chemie, Q2)