Zum dritten Mal: Oberstufenschüler forschen in der Kölner Uni

Aller guten Dinge sind drei: wie schon 2016 und 2017 ergab sich auch in diesem Jahr für interessierte Oberstufenschüler die Möglichkeit, ein Forschungspraktikum an der Uni Köln im Botanischen Institut zu absolvieren. Jula Kuhlmann (EF), Ulrike Walther und Igor Rozumov stellten sich dieser Aufgabe trotz anstehender Klausurenphase und einem nicht arbeitsfreien Feiertag. Denn das Praktikum fand vom 28.09. bis 05.10. statt, wobei am Tag der Deutschen Einheit aus organisatorischen Gründen ebenfalls ein Labortag abgehalten werden musste.

„CEPLAS“ (Cluster of Excellence on Plant Sciences) ist die Bezeichnung für das Laborprojekt und ist eine gemeinsame Initiative der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, der Universität zu Köln, des Max-Planck-Instituts für Pflanzenzüchtungsforschung Köln und des Forschungszentrums Jülich.

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Die drei K-A-G´ler arbeiteten an Fragestellungen rund um die Themen „Symbiose“, „Wurzelknöllchenbakterien“ und „Wachstumsbedingungen“, Testobjekt war die Erbsenpflanze (Pisum sativum). Neben vertieften fachlichen Informationen in Genetik und Ökologie konnten die drei Oberstufenschüler auch fachmethodische Aspekte erlernen, wie z.B. das Gießen von Agarplatten, das Färben und Mikroskopieren von Präparaten oder den Umgang mit Pipetten. Auch informatische Fertigkeiten mussten angewendet werden, so z.B. der Umgang mit Excel und das Anfertigen einer PowerPoint-Präsentation. Und diese musste zu guter Letzt noch im Rahmen einer Abschlussveranstaltung vor dem Leiter des Praktikums, Herrn Professor Bucherer, und anderen wissenschaftlichen Mitarbeitern vorgetragen werden. Wie echte Studenten das halt so machen… Gut gemacht!