Gilgamesh - Macht, Liebe, Trauer, Unsterblichkeit

Das rund 4000 Jahr alte Epos gilt als die älteste Geschichte der Menschheit und wird von den Schülern in verschiedenen Szenen, Rollen und Spielsituationen nacherzählt. Während sich die Götter die Geschichte Gilgameshs im Himmel berichten, sehen wir gleichzeitig die Menschen das Erzählte spielen - Epos und Drama vermischen sich. Die großen philosophischen Themen der Menschheit - Macht, Liebe, Trauer, Unsterblichkeit - vermischen sich mit Spannung und Spiel. Der Zuschauer darf am Mittwoch, den 20.06.18 um 19.00 Uhr eintauchen in den alten Text, eine spannende Bühnenumsetzung und in die Grundfragen der Menschheit.  

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Die Erschaffung Enkidus

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Der Himmelsstier

Die Schülerinnen und Schüler des Literaturkurses der Jahrgangsstufe 11 (Q1) haben diesen alten Stoff für die Bühne bearbeitet; dabei haben sie ungewöhnliche und reizvolle Wege gefunden, aus dem alten Epos eine Theaterfassung zu gestalten, die in immer wieder wechselnden Rollen und Bildern die Geschichten und Erzählungen lebendig und anschaulich werden lassen.

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Der kranke Enkidu

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Enkidus Tod

Zum Stück:

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Die ältesten Textzeugnisse des Gilgamesh-Epos stammen aus der Zeit zwischen 2100 und 2000 v. Chr. Es erzählt die Geschichte Gilgameshs und seines Freundes Enkidu: Um die Gewaltherrschaft des Königs über die Stadt Uruk abzumildern, erschaffen ihm die Götter den Gefährten Enkidu. Enkidu wird aus Lehm geschaffen und wächst mit den Tieren der Steppe auf. Durch die Liebeskunst einer Dirne wird er den Tieren entfremdet und lernt die Zivilisation kennen. Nach einem Ringkampf mit Gilgamesh werden beide zu Freunden, töten Humbaba und fällen dessen heilige Zedern. Nach seiner Rückkehr fordert Ishtar den König zur „heiligen Hochzeit“ auf, als dieser aber ablehnt, entsendet Ishtar zur Strafe den Himmelsstier. Den beiden Helden gelingt es aber, das riesige Tier zu töten. Als Strafe für diese Tat beschließen die Götter Enkidus Tod.

Angesichts des toten Enkidu wird sich Gilgamesh seiner Sterblichkeit bewusst und versucht, ihr zu entrinnen. Seine Suche führt ihn zu Ut-napischtim, der nach der Sintflut Unsterblichkeit von den Göttern erlangte. Von ihm erhält Gilgamesh das Kraut des Lebens, das er aber verliert. Nach Uruk zurückgekehrt errichtet er sodann die große Stadtmauer und erreicht erst mit diesem Werk die gesuchte Unsterblichkeit.

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Die fünf Gilgameshs

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Die Sintflut

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