Direkt zum Inhalt

K-A-G Schüler im Bundesfinale des Young Economic Summit!

Am 24. Juni haben wir als Team des Konrad-Adenauer-Gymnasiums am Young Economic Summit 2020 teilgenommen und sind erfreulicherweise eine Runde weitergekommen! Doch was ist der Young Economic Summit (abgekürzt übrigens YES) überhaupt? Der Young Economic Summit ist ein gemeinsames Projekt der Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft und der Joachim Herz Stiftung. Die ZBW ist das weltweit größte Informationszentrum für wirtschaftswissenschaftliche Literatur, die Joachim Herz Stiftung eine der größten deutschen gemeinnützigen Organisationen bürgerlichen Rechts. Dabei ist der Young Economic Summit der größte deutsche Schulwettbewerb im Zuge von wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen. Und wer sind wir überhaupt? Wir sind sechs Schüler des Sozialwissenschaften/Wirtschaft Leistungskurses von Herrn Speidel. Anfang des Jahres kam Herr Speidel mit der Ankündigung, es gäbe einen Wettbewerb mit dem Kernthema Wirtschaft und wir waren alle sofort begeistert und haben ohne groß nachzudenken zugesagt. Unser Thema konnten wir uns zunächst aussuchen, und wir haben uns für das Thema „Die Wirtschaft und Ich: Ökonomische Bildung als Voraussetzung für die Partizipation in unserer demokratischen Gesellschaft“ entschieden. Das Thema mag auf den ersten Blick ziemlich kompliziert klingen, doch wenn man sich ein wenig damit beschäftigt, wird schnell klar, dass es jeden von uns betrifft. Nachdem wir uns ein wenig mit der Fachliteratur beschäftigt hatten, wurde uns klar, dass Deutschland ein Problem mit mangelnder ökonomischer Bildung hat. Bei uns am KAG wird dieses Problem mit dem Fach SoWi als Pflichtfach in der Q-Phase minimiert, doch in anderen Teilen Deutschland sieht das ganz anders aus. Wir beschlossen also, das wir was brauchen, was jedermann nutzen kann, dabei war uns wichtig, dass es sich um eine sowohl altersübergreifende, als auch sozialübergreifende Lösung handelt. Wir kamen auf die naheliegende Idee einer App. Wir recherchierten, planten und skizzierten unser Projekt und schließlich kam unser „Kick-off-Meeting“ an die Reihe. Dies war ein Gespräch mit extra für uns zugeteilten Experten, von wissenschaftlichen Institutionen, in unserem Fall für das Institut der deutschen Wirtschaft Köln. Wir fuhren als Team mit Herr Speidel hin und lernten zum ersten Mal unsere Experten kennen. Felix Mindl und Theresa Makefke von der IW unterstützten uns fortan bei unseren Entscheidungen. Nach reichlichem Feedback entwickelten wir unser Projekt weiter und arbeiteten fortan auch an einer PowerPoint für die kommende Präsentation beim YES. Wir wollten auch eine Umfrage an Schulen, u.a. auch am KAG durchführen, doch diese wurde leider durch COVID-19 verhindert, weshalb sie in Zukunft noch folgen wird. Unser Fachgespräch, wieder mit unseren Experten, mussten wir ebenfalls durch Corona bedingt virtuell durchführen. Wir führten unsere PowerPoint vor und bekamen wieder massig Feedback, mit dem wir wiederum weiter an unserem Projekt arbeiteten. Am Tag des Regionalfinales, dem 24. Juni, kamen wir schick angezogen in weißen Hemden in die Schule, um via Zoom am Regionalfinale West teilzunehmen. Ich glaube, wir waren alle ziemlich nervös, immerhin sahen wir da Menschen aus ganz Deutschland, die sich bei Zoom versammelt hatten, um unsere Präsentation zu sehen. Doch los ging es und wir mussten in unserer Gruppe als Erstes präsentieren. Nach dem ersten Lampenfieber ging es aber und wir führten sicher durch unsere Präsentation. Nach anschließender Diskussionsrunde und dann nochmal einem Schnelldurchlauf kam es schließlich wohl oder übel zu den Ergebnissen – und siehe da, wir waren weitergekommen. Die anderen Teams hatten uns deutlich auf den ersten Platz gewählt. Wir freuten uns natürlich riesig, Herr Speidel und die Experten natürlich auf. Was bedeutet das jetzt? Nun, da wir eine Runde weiter sind, sind wir jetzt im Bundesfinale, dass am 23 September in Hamburg stattfindet. Dabei müssen wir auf Englisch unsere Präsentation vor wichtigen Persönlichkeiten der deutschen Wirtschaft halten, so die Ansage des YES-Teams. Obwohl die Nervosität natürlich noch um einiges gestiegen ist, freuen wir uns, nach Hamburg fahren zu dürfen und dort unsere Schule bim Young Economic Summit 2020 erneut vertreten zu dürfen!

Finn Reuter, 04.07.2020

Bild: © YES! – Young Economic Summit"