Das zerbrechliche Paradies

 

Eine Mondlandschaft, welche sich erst auf den zweiten Blick als eine Luftaufnahme des größten Salat-Anbaugebietes der USA in Kalifornien entpuppt oder ein Rotfuchs, welcher – der Klimawandel macht es möglich – einen Artgenossen aus der Familie der Polarfüchse verspeist. Diese und noch viele weitere Einblicke in die Austellung „Das zerbrechliche Paradies“ Erde nahm der Erdkunde-Leistungskurs von Herrn Duyf aus der Stufe Q1. Am Freitag, 12. November ging es hierfür auf eine Exkursion nach Oberhausen. Im Gasometer, der größten „Ausstellungstonne“ Europas, besuchte der Kurs die im Oktober eröffnete Ausstellung, welche durch zahlreiche fotografische Einblicke in Natur- und Kulturlandschaften zu beeindrucken weiß. Die Bedrohung einer lebenswerten Welt durch den Menschen steht im Zentrum der lebensgroßen Bilder.

Als besonders beeindruckend erwies sich der Blick auf eine riesige Weltkugel, aufgehängt mitten im hohlen Zentrum des 118 Meter hohen einstigen Gasspeichers. Fast alle nutzten die Gelegenheit, mit einem gläsernen Panorama-Aufzug vorbei an dieser Erdkugel in Richtung Dach des Gasometers zu fahren. Pünktlich riss der novemberliche Hochnebel auf und offenbarte dem LK einen Überblick über weite Teile des Ruhrgebietes sowie auf das in direkter Nachbarschaft gelegene Centro Oberhausen. Ein Abstecher in das Einkaufszentrum nebst Referaten zur Entwicklung des Urban Entertainment Centers auf einem ehemaligen Stahlwerksgelände und zum Konzept des Nahverkehrs in Oberhausen rundeten die Exkursion ab.

 

Titelbild: Erdskulptur © gasometer.de (Foto: Thomas Wolf)